
Thermografie & Elektrolumineszenz für Photovoltaikanlagen
Wer in eine Photovoltaikanlage investiert, sollte ihren Zustand kennen.
Mit Thermografie und - je nach Untersuchungsziel - Elektrolumineszenz dokumentieren wir den Zustand neuer und bestehender Photovoltaikanlagen nachvollziehbar. Für mehr Sicherheit, Transparenz und eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen.
Qualität endet für uns nicht mit der Installation.
Eine Photovoltaikanlage soll über Jahrzehnte zuverlässig arbeiten.
Deshalb endet unsere Arbeit nicht mit der Inbetriebnahme.
Auf Wunsch ergänzen wir unsere Premium-Projekte durch eine technische Prüfung mittels Thermografie oder Elektrolumineszenz. Nicht weil wir mit Problemen rechnen, sondern weil wir den Zustand der Anlage dokumentieren und unseren eigenen Qualitätsanspruch sichtbar machen möchten.
Die dabei entstehenden Aufnahmen schaffen eine nachvollziehbare Grundlage – für Sie heute und für zukünftige Vergleiche, Garantiefragen oder Versicherungsfälle.
Warum den Zustand einer Photovoltaikanlage dokumentieren?
Viele Photovoltaikanlagen arbeiten über viele Jahre hinweg zuverlässig.
Genau das bestätigt eine technische Prüfung häufig.
Sollten dennoch Auffälligkeiten vorhanden sein, lassen sie sich frühzeitig erkennen und fachlich bewerten.
Unser Ziel ist dabei nicht, nach Fehlern zu suchen.
Unser Ziel ist es, den Zustand Ihrer Photovoltaikanlage objektiv zu beurteilen und Ihnen Gewissheit über ihren aktuellen Zustand zu geben.
Denn wer in eine Photovoltaikanlage investiert, sollte nicht nur wissen, wie viel Strom sie produziert – sondern auch, in welchem Zustand sie sich befindet.
Sicherheit
Gewissheit über den aktuellen Zustand Ihrer Anlage.
Dokumentation
Nachvollziehbare Grundlage für spätere Vergleiche.
Transparenz
Fundierte Entscheidungsgrundlage für die Zukunft.

Warum wir eine Prüfung direkt nach der Installation empfehlen
Photovoltaikmodule legen einen langen Weg zurück, bevor sie auf Ihrem Dach installiert werden.
Sie werden produziert, per Schiff transportiert, mehrfach umgeladen und schließlich vom Großhandel zur Baustelle geliefert.
In den allermeisten Fällen geschieht das ohne Probleme.
Dennoch können während Transport, Lagerung oder Handling Schäden innerhalb der Solarzellen entstehen, die von außen nicht sichtbar sind.
Diese sogenannten Mikrorisse können sich durch Wind, Temperaturwechsel oder die natürliche Bewegung der Module über Jahre hinweg vergrößern und sich erst deutlich später bemerkbar machen.
Eine thermografische Prüfung kann Hinweise auf daraus entstehende thermische Auffälligkeiten oder Hotspots liefern.
Wenn einzelne Bereiche nicht eindeutig beurteilt werden können, lässt sich die Untersuchung gezielt durch Elektrolumineszenz ergänzen.
Produktion
Seetransport
Transport & Lagerung
Installation
Technische Prüfung
Gerade deshalb empfehlen wir die Prüfung möglichst direkt nach der Installation.
Sollten Auffälligkeiten festgestellt werden, lassen sich diese in der Regel unkompliziert beheben - solange die Anlage neu ist, das Gerüst noch steht und sich die Module innerhalb der Gewährleistung befinden.
Häufig sind sogar Module aus derselben Produktionscharge noch verfügbar.
Eine dokumentierte Prüfung schafft außerdem eine nachvollziehbare Ausgangsbasis und kann im Garantiefall oder bei späteren Rückfragen eine wichtige Grundlage sein.
So investieren Sie nicht nur in eine Prüfung - sondern in Sicherheit von Anfang an.
Unsichtbare Veränderungen
Schäden innerhalb der Solarzellen sind von außen nicht immer erkennbar.
Dokumentierter Ausgangszustand
Der Zustand der Anlage wird unmittelbar nach der Installation nachvollziehbar dokumentiert.
Frühzeitige Klärung
Mögliche Auffälligkeiten können frühzeitig erkannt, bewertet und gezielt geklärt werden.
Grundlage für spätere Fragen
Die Dokumentation unterstützt spätere Vergleiche sowie Garantie- oder Versicherungsfälle.
Thermografie - Auffälligkeiten sichtbar machen
Mit einer Wärmebildkamera lassen sich Temperaturunterschiede auf der Moduloberfläche sichtbar machen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.
Diese können auf Hotspots, Auffälligkeiten einzelner Module oder elektrische Verbindungen hinweisen und liefern wertvolle Hinweise für die technische Beurteilung der Anlage.
Damit die Ergebnisse aussagekräftig sind, führen wir Thermografieaufnahmen ausschließlich unter geeigneten Wetterbedingungen durch.
Ausreichende Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass thermische Auffälligkeiten zuverlässig erkannt und korrekt bewertet werden können.

Thermografie oder Elektrolumineszenz?
Beide Prüfverfahren liefern unterschiedliche Informationen über den Zustand einer Photovoltaikanlage.
Welche Methode sinnvoll ist, hängt von der Fragestellung, den Wetterbedingungen und dem gewünschten Detailgrad der Untersuchung ab.
Wenn ausreichend Sonneneinstrahlung vorhanden ist, beginnen wir in der Regel mit einer thermografischen Prüfung.
Sie lässt sich effizient durchführen und zeigt, ob die Module ein gleichmäßiges thermisches Verhalten aufweisen oder ob einzelne Bereiche auffällig sind.
Thermografie
Geeignet für
Hotspots
Temperaturunterschiede
Auffälligkeiten einzelner Module
Hinweise auf elektrische Auffälligkeiten
Voraussetzung
Geeignete Wetterbedingungen
Ausreichende Sonneneinstrahlung
Vorteil
Schnelle und berührungslose Prüfung ohne Eingriff in die elektrische Anlage.
Elektrolumineszenz
Geeignet für
Mikrorisse
Zellschäden
Inaktive Zellbereiche
Genauere Analyse auffälliger Module
Voraussetzung
Vollständige Dunkelheit
Elektrische Bestromung der Module
Vorteil
Besonders detaillierte Beurteilung der inneren Zellstruktur.
Zeigt die Thermografie ein gleichmäßiges Wärmebild ohne auffällige Bereiche, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass relevante Schäden unentdeckt bleiben, die eine zusätzliche Elektrolumineszenzprüfung erforderlich machen.
Sind einzelne Bereiche auffällig oder lassen sich die Ergebnisse nicht eindeutig beurteilen, kann die Elektrolumineszenz gezielt als ergänzende Untersuchung eingesetzt werden.
Wir wählen das Prüfverfahren nach der tatsächlichen Situation.
Thermografie ist in vielen Fällen der effiziente erste Schritt.
Wenn eine genauere Untersuchung erforderlich ist, ergänzt die Elektrolumineszenz die Analyse.
Im Zweifelsfall können beide Verfahren kombiniert werden.
Auch für bestehende Photovoltaikanlagen
Eine technische Prüfung ist nicht nur nach einer Neuinstallation sinnvoll.
Auch bestehende Photovoltaikanlagen können überprüft werden – beispielsweise nach einem Sturm, bei unerwartet geringer Leistung oder wenn Sie den Zustand Ihrer Anlage unabhängig dokumentieren möchten.
Selbstverständlich prüfen wir auch Photovoltaikanlagen, die nicht von uns installiert wurden.
Nach Sturm oder Hagel
Mögliche Schäden oder Auffälligkeiten gezielt untersuchen und technisch bewerten.
Bei unerwartetem Leistungsverlust
Wenn die Anlage weniger leistet als erwartet, können thermische Auffälligkeiten Hinweise auf mögliche Ursachen liefern.
Zur Zustandskontrolle
Den aktuellen Zustand einer bestehenden Photovoltaikanlage nachvollziehbar prüfen und dokumentieren.
So läuft die Prüfung ab
Von der ersten Anfrage bis zur technischen Dokumentation begleiten wir die Prüfung strukturiert und nachvollziehbar.
1 - Anfrage
Sie schildern uns Ihre Photovoltaikanlage und Ihr Anliegen.
So können wir bereits im Vorfeld einschätzen, welche Art der Untersuchung sinnvoll ist.
4 - Auswertung
Die Aufnahmen werden sorgfältig analysiert und technisch bewertet.
Auffälligkeiten werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit der gesamten Photovoltaikanlage eingeordnet.
2 - Planung
Wir wählen das passende Prüfverfahren und den geeigneten Zeitpunkt.
Während die Thermografie geeignete Wetterbedingungen benötigt, erfolgt die Elektrolumineszenz im Dunkeln.
5 - Dokumentation
Sie erhalten einen übersichtlichen Prüfbericht.
Die relevanten Aufnahmen und Ergebnisse werden nachvollziehbar dokumentiert.
3 - Prüfung
Die Anlage wird mit moderner Drohnentechnik untersucht.
Je nach Fragestellung kommen Thermografie, Elektrolumineszenz oder beide Verfahren zum Einsatz.
6 - Persönliche Empfehlung
Falls Auffälligkeiten festgestellt werden, besprechen wir die nächsten sinnvollen Schritte mit Ihnen.
Häufige Fragen zu Photovoltaik für Gewerbekunden
Warum empfehlen Sie die Prüfung direkt nach der Installation?
Weil sich mögliche Transportschäden oder Mikrorisse frühzeitig erkennen lassen. Werden Auffälligkeiten sofort festgestellt, ist eine Behebung meist deutlich einfacher als Jahre später.
Ist eine Prüfung bei neuen Modulen wirklich notwendig?
Schäden sind selten. Dennoch legen Solarmodule einen langen Transportweg zurück. Eine Prüfung direkt nach der Installation schafft Klarheit und dokumentiert den ursprünglichen Zustand der Anlage.
Wann kommt Elektrolumineszenz zum Einsatz?
Elektrolumineszenz eignet sich besonders für Fragestellungen, bei denen Veränderungen innerhalb der Solarzellen untersucht werden sollen. Je nach Situation ergänzt sie die Thermografie oder wird als eigenständiges Prüfverfahren eingesetzt.
Kann ich beide Verfahren kombinieren?
Ja. In vielen Fällen ergänzen sich Thermografie und Elektrolumineszenz und ermöglichen gemeinsam eine noch umfassendere technische Bewertung.
Ist Thermografie wetterabhängig?
Ja. Für aussagekräftige Ergebnisse benötigen wir geeignete Wetterbedingungen und ausreichend Sonneneinstrahlung.
Können auch ältere Anlagen geprüft werden?
Ja. Wir prüfen sowohl neue als auch bestehende Photovoltaikanlagen – unabhängig davon, von welchem Fachbetrieb sie installiert wurden.
Erhalte ich einen Prüfbericht?
Ja. Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie eine verständliche Dokumentation mit den wichtigsten Ergebnissen und – falls erforderlich – Empfehlungen für das weitere Vorgehen.
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